Das oberste Gremium des ÖVT, die Mitgliederversammlung, tagte einen Tag vor der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft am ÖFB-Campus.
„ÖVT 3.0“ hat der Vorstand die Weichenstellung zur Vorbereitung für den anstehenden Generationswechsel genannt.
Nach vielen turbulenten Jahren, mit zahlreichen Rückschlägen, steht der ÖVT heute am Höhepunkt seiner Erfolgsgeschichte. Was 2002 mit einer spektakulären Idee des ÖVT-Gründers KR Kurt Dolezal in der Wiener Börse begann, wurde 2010 in Alpbach der erste Kurswechsel eingeläutet. In der Folge wurde vorerst mit einer Identitätssuche der Diplom-Lehrgang nach universitären Richtlinien völlig neu ausgerichtet. Daraus wurden Systeme, Methoden und Strukturen entwickelt, um der ÖVT-Ausbildung ein stabiles Fundament zu geben. Parallel dazu wurde ein modernes MARKEtingkonzept etabliert.
Mit der Erfindung der ÖVT-Fremdschadenregulierungsmethode wurde das Markenrecht für die ÖVT-Mitglieder beim Patentamt gesichert. Drei positive OGH-Urteile innerhalb weniger Monate und dazu noch zahlreiche weitere, erfolgreiche, gerichtliche Auseinandersetzung vor Unterinstanzen beweisen heute, wie wichtig die Hartnäckigkeit des ÖVT und seiner Gerichtsprofis ist.
Mit diesem neuen ÖVT-Profil hat die 2. Generation einen unübersehbaren Fußabdruck am Markt gesetzt. Genau dafür werden wir heute gesucht. Jetzt wurde am 10. Juni 2026 in Wien quasi die „dritte Halbzeit“ eingeläutet.
Mit treuhändischen „Beratungsdienstleistungen auf Honorarbasis“ sieht der Vorstand die dynamischen Erfolge auf allen Ebenen in der neuen ÖVT-Berufsordnung noch klarer geregelt und rechtssicher abgegrenzt. Eine einheitliche Sprache und saubere Definitionen finden sich daher künftig nicht nur auf der neuen Website (ab 09/2026), sondern durchgängig in allen ÖVT-Dokumenten. Nicht gerade zufällig ist das ÖVT-College als unabhängiger Bildungsanbieter bereits zum dritten Mal mit dem ibw-Gütesiegel ausgezeichnet worden. Ein Teilnehmer des nächsten Diplom-Lehrganges dazu vor wenigen Tagen: „Das was wir bei euch lernen, gibt es auf keiner Universität oder Fachhochschule: Ordentliche Entlohnung für ordentliche Arbeit.“ Der ÖVT ist damit in vielen Bereichen zum Vorreiter einer ganzen Branche geworden.
„Der ÖVT-Versicherungstreuhänder ist in seiner Ausprägung de facto ein eigener Beruf!“
Um dieses Wissen und vor allem die Erfahrung der aktuellen Vorstandsmitglieder auch für die nächste Generation zu sichern, wurde bereits im Vorjahr der Vorstand durch die GV gebeten, einen Beirat einzurichten.
Mit diesem Auftrag aus Salzburg 2025 wurde in einer eigenen Projektgruppe die Geschäftsordnung für einen „ÖVT-Senat“ entwickelt. Anwaltlich geprüft, korrigiert und ergänzt wurde der Entwurf nun dem obersten ÖVT-Gremium zur Beratung vorgelegt. Durchaus leidenschaftlich, wie die Entwicklung des ÖVT innerhalb der letzten 3 Jahre, war auch die Diskussion darüber. Letztlich war auch das überzeugende Votum ein sicherer Nährboden und vor allem Rückhalt für kommende Vorstandsgenerationen.
Genauso, wie die Unabhängigkeit des ÖVT unantastbar ist.
ÖVT, weil es sich rechnen muss!
Anna-Maria Taudes MTD, Dipl. VT
ÖVT-Präsidentin

