Unverantwortliche Rechtsunsicherheit durch IDD und delegierte Rechtsakte

Mit dem öffentlichen Hilfeschrei „Bitte helfen Sie uns bei der Umsetzung der IDD und der EIOPA-Guidelines“ hat Herr Nico Spiegel, Sprecher des EIOPA-IDD-Arbeitsausschusses beim Public Hearing diese Woche die europäische Öffentlichkeit eingeladen, das völlig missglückte Regelwerk der „IDD“ zu retten.

 

Von „Verbraucherschutz“ kann keine Rede sein. Es ist eher ein „Schutzdesaster“. Die Liste der mehrfachen Widersprüche von „Prinzipien“ über die multiple Intransparenz von Begriffen bis zur „DDR-isierung“ mit Standardprodukten und Zielgruppenmenschen. Dazu die Geldvernichtung durch die extensive Aufblähung der Administration bei den Aufsichtsbehörden, allen Versicherern und den Beratungsunternehmen, geht auf der gesamten Linie klar zu Lasten der Verbraucher.

 

Informell wird bereits nachgedacht, das gesamte Regelwerk durch einen europäisch koordinierten Kraftakt auszuhebeln. Die politisch verschuldeten volkswirtschaftlichen Schäden sonder Zahl, können von einer Branche nicht verantwortet werden, die für die Menschen und den EU-Wirtschaftsstandort Rechts- und Wirtschaftssicherheit bietet. Die einzige Branche, die seit Jahrtausenden nachweislich Sicherheit auf Lebensdauer bei Vermögens- und Körperschäden gegen eine leistbare Prämie anbietet.

 

 

Mag. Walter Michael Fink

Vorstand Medien / Intern. Kontakte

 

 

Wien, 30. September 2016